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Wechseln Team-Stronach Abgeordnete zu Schwarz-Blau?

Abgesetzte Landesparteichefs, Unklarheiten über die Ausübung von Mandaten und ein Parteigründer, der mehrere Millionen Euro an Wahlkampfhilfe zurückfordert. Insgesamt präsentiert sich die Partei des Milliardärs Frank Stronach kurz nach der Wahl reichlich instabil. Der Milliardär hat anscheinend langsam die Nase voll von der Politik. Vom Typ her ist Stronach schon immer jemand gewesen, der einen Handelsregisterauszug mit eindeutigen Angaben den oftmals schwammigen und unklaren Formulierungen politischer Äußerungen vorgezogen hat. Angeblich soll er Druck aus der eigenen Familie bekommen zu haben, sich wieder mehr seinen Geschäften zu widmen, anstatt Geld zur Förderung politischer Karrieren auszugeben.

25 Millionen Euro sollen es gewesen sein, der in den Wahlkampf von Team Stronach geflossen ist. Den größeren Teil der Summe hat der Milliardär allerdings nur auf Pump zur Verfügung gestellt. Dafür mussten sich einzelne Landesverbände vertraglich verpflichten, den Kredit binnen weniger Jahre zurückzuzahlen.

Interessant wird es sein zu sehen, wie lange Frank Stronach sein gewonnenes Mandat ausüben wird. Gegenwärtig weilt er wieder in Kanada, wo er sich mit dem Aufbau einer Restaurantkette beschäftigt. Zur Eröffnungssitzung des neu gewählten Nationalrats will er aber anwesend sein. Die ihn näher kennen, bezweifeln jedoch, dass Frank Stronach die Legislaturperiode in voller Länger als aktiver Abgeordneter überstehen wird. Mit den Gepflogenheiten der parlamentarischen Demokratie kennt er sich anscheinend nicht so recht aus. Reichlich überrascht soll Stronach gewesen sein, als ihm gesagt wurde, dass er die von seinem Team gewonnenen Sitze im Nationalrat nicht nach eigenem Gutdünken vergeben dürfe.

Wer von denen, die für das Team Stronach kandidiert und ein Mandat errungen haben, tatsächlich der Partei erhalten bleibt, ist eine Frage, die zur Zeit die Gemüter bewegt. Immerhin waren einige von ihnen früher bereits der ÖVP oder FPÖ verbunden. Wenn sie mit ihrem Mandat dorthin zurückkehren würden, könnte es am Ende doch für eine Regierungsmehrheit der Konservativen mit den Freiheitlichen reichen.

Quelle: http://www.profil.at/articles/1340/560/367417/team-stronach-der-bluff
25.10.09 15:51
 


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